Die 3 wichtigsten Tipps – Rund ums Baby

Es gibt so viel, dass man wissen muss, wenn man plötzlich Eltern wird. Doch abgesehen davon welche Windeln mein Baby tragen soll, gibt es 3 universelle Prinzipien die jedes Elternteil kennen sollte.

Eines möchte ich dir vorab sagen: Du befindest dich in der perfekten Zeit, um das Potenzial deines Kindes zu beeinflussen. 

Du erhältst also 3 direkt anwendbare Prinzipien mit den dein Baby sein Potenzial voll entfalten kann. 

Plötzlich Mutter

So viele Monate hattest du nun Zeit, um dich vorzubereiten, auf das Dasein als Mutter eines kleinen neuen Weltbürgers.

Doch in den meisten Fällen wirst du nun feststellen, dass rund ums Baby so viele neue Sachen auf dich warten, auf die du einfach nicht vorbereitet sein kannst.

Deshalb sei auf keinen Fall traurig oder nervös, wenn du nicht über jedes Detail im Umgang mit deinem neuen Begleiter Bescheid weißt und oft noch unsicher im Umgang mit deinem Baby bist.

Jetzt bricht für dich eine spannende und wundervolle Zeit an, in der du dich gemeinsam mit deinem Baby entwickeln kannst.

Erziehung und der Umgang mit dem eigenen Kind muss auch für Mütter erst gelernt sein, dies ist völlig normal und kein Grund an dir zu zweifeln.

Wichtig ist nur, dass du bereit bist, jetzt in puncto Erziehung und Umgang mit deinem Kind zu wachsen und zu lernen. Dein Baby wird in den ersten Jahren alles aufsaugen, was um es herum geschieht.

Sicher hast du schon einmal gehört, dass nichts so sehr prägt, wie die ersten zwei Jahre unseres Lebens.

Du hast die einmalige Möglichkeit, dabei einen ganz entscheidenden Anteil zu leisten und dein geliebtes Kind bereits jetzt mit so viel Rüstzeug auf das Leben vorzubereiten, wie es möglich ist.

In den ersten Wochen und Monaten wird sich dein Leben rund ums Baby drehen. Das ist nicht ungewöhnlich und es kommen auch wieder Zeiten, in welchen du mehr persönliche Freiheiten genießt.

Nun ist es aber an der Zeit, die Zeit mit deinem Kind dankbar aufzunehmen und gemeinsam in die Mutter-Kind-Rolle hineinzuwachsen, die eine der wertvollsten Beziehungen deines Lebens sein wird.

Dieser Ratgebertext stellt einige Tipps zusammen, die in den ersten Monaten und Jahren hilfreich sein können.

TIPP 1 ,,Guck mal, ein Wauwau!“ Babysprache ist für dein Baby nicht das Mittel der Wahl

Wer von uns hat sich nicht schon einmal dabei erwischt, beim Sprechen mit einem Baby auf die so bekannte Babysprache zurückgegriffen zu haben?

,,Taita gehen“ anstatt ,,Spazieren“ und ähnliche Formulierungen mögen zwar auf den ersten Blick niedlich klingen, sind aber für die Entwicklung und Beim Thema rund ums Baby nicht wirklich hilfreich.

Hilf deinem Kind, von Beginn an die richtigen Bezeichnungen kennenzulernen.

Neue Begriffe und Komplexe zu erlernen und zu verstehen, bedeutet für dein Baby einen immensen Aufwand und du erleichterst ihm diesen Prozess, wenn sofort das richtige zu verwendende Wort genutzt wird.

Ansonsten wird das Kind beim Erlernen der Sprache vor dem Problem stehen, bereits erlernte aber falsche Formulierungen wieder ,,löschen“ zu müssen und durch die nun beigebrachten zu ersetzen.

Diesen Aufwand an Energie kannst du deinem geliebten Baby leicht ersparen. Der richtige Ansatz ist zweifellos, grundsätzlich viel mit deinem Baby zu sprechen.

Auch wenn noch keine Reaktion in Form des gesprochenen Worts erfolgt, so sei dir sicher, deine Stimme und deine Worte werden sehr wohl wahrgenommen und auch verarbeitet.

Weiterhin stärkt das Sprechen das Verhältnis zu deinem Baby und macht dir bewusst, dass du es mit einem heranwachsenden Menschen zu tun hast, der dir irgendwann auf Augenhöhe begegnen soll und den du bereits jetzt mit den vielfältigsten Fähigkeiten ausstatten kannst.

Sprich mit deinem Baby am besten wie mit einem Erwachsenen Menschen. In keinem anderen Lebensalter arbeiten die Spiegelneuronen im Gehirn so intensiv wie in dieser ersten Phase unseres Lebens.

Es wird deinem Kind leichter fallen, ein gutes Sprachgefühl und einen großen sowie richtigen Wortschatz zu entwickeln, wenn du diesen Ratschlag von Beginn an beherzigst.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass du nicht liebevoll mit deinem Kind sprechen sollst.

Doch zwischen einem liebevollen und umsorgenden Umgangston und der bekannten Babysprache, liegt ein meilenweiter Unterschied, der in einigen Fällen leider verkannt wird.

TIPP 2  ,,Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“ Zwing dein Baby nicht zum Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln

Diejenigen von uns, die als Kind zum Essen von bestimmten Lebensmitteln gezwungen worden sind, haben heute in vielen Fällen eine tiefe Abneigung gegen eben jenes Produkt.

Es ist sicherlich nicht falsch, dein Baby zum Probieren von möglichst vielfältiger und facettenreicher Nahrung zu animieren.

Wenn ein Baby oder Kind ein Nahrungsmittel wie beispielsweise Brokkoli oder Spinat jedoch komplett ablehnt, so solltest du es dabei belassen und nicht versuchen, Zwang anzuwenden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Sohn oder deine Tochter irgendwann von ganz allein doch einmal das Produkt probiert und es vielleicht gar zu mögen lernt, ist so höher, denn das Kind verbindet mit dem Nahrungsmittel dann keine negativen Emotionen.

In zahlreichen Ratgebern rund ums Baby werden einige Produkte des Verzehrs so angepriesen, dass der Eindruck entstehen könnte, ohne das jeweilige Lebensmittel ist eine adäquate Entwicklung beinahe ausgeschlossen.

Jedoch gibt es in der heutigen Zeit zu wirklich jedem Produkt eine Alternative, welche ähnliche Nährstoffe enthält und ebenso positiv auf die Entwicklung von Kind und Baby einwirkt, wie es das nicht gemochte Produkt tun würde.

Hier besteht also absolut keine Notwendigkeit, dein Baby oder Kind zum Verzehr eines Produktes zu zwingen.

Hinterfrage dich in dem Fall, dass deine Eltern entgegen unseres Ratschlags gehandelt haben einmal selbst und stelle dir die folgende Frage: Esse und trinke ich die Lebensmittel, zu deren Verzehr ich als Kind gezwungen wurde, heute gerne oder haben sich in meinem Kopf negative Emotionen mit eben jenem Produkt verknüpft, sodass mir nichts ferner liegt als der Konsum?

In den meisten Fällen wirst du eine klare Antwort auf diese Frage finden, welche dir bewusst machen kann, wie wichtig es für dein Kind ist, selbst entscheiden zu können, ob es ein Lebensmittel gerade probieren bzw. essen möchte oder eben nicht.

TIPP 3 – Ein Kind macht keine Fehler, ein Kind lernt

So pathetisch dieser Satz klingen mag, so richtig ist und bleibt er.

Vermeide daher auch Begriffe wie ,,falsch“ zu verwenden, wenn dein Kind etwas gemacht oder gesagt hat, dass nicht der Erwartungshaltung von Erwachsenen entspricht.

Sei es im sprachlichen, emotionalen, zwischenmenschlichen oder aber motorischen Bereich.

In nahezu allen Lebensfeldern rund ums Baby wird dir auffallen, dass du nur allzu gerne einschreiten möchtest, wenn dein Kind etwas macht, was wir Erwachsenen als falsch einschätzen.

Natürlich darfst du deinem Kind dabei helfen, die richtige Form der Durchführung zu finden.

Weise es dabei aber nicht zurecht, sondern bestärke es positiv in seinen Bemühungen und betone unbedingt, dass du das was es gemacht hast, schon sehr gut findest.

Dann kannst du ihm die, von Erwachsenen als richtig angesehene Durchführung, als eine andere Alternative aufzeigen, welche deinem Kind wahrscheinlich leichter fallen wird bzw. erfolgversprechender ist.

Dabei kommt es natürlich sehr auf die konkrete Handlung an, bei welcher wir tendieren, jene als falsch anzusehen. Betrachte jede dieser Handlungen deines Kindes als einen Schritt auf seinem so langwierigen und riesigen Lernprozess.

Denke dabei stets daran, dass dein Kind auf so vielen Feldern Neuland betritt, wie wir es uns als Erwachsene gar nicht mehr vorstellen können.

Zu selbstverständlich sind für uns viele Handlungen des Alltags geworden, als dass wir sofort verinnerlichen, dass sie es für unser geliebtes Kind nicht sind.

Um dies besser zu verstehen, sollten wir Eltern uns stets hinterfragen, wie es uns ergeht, wenn wir ein komplett neues Feld in unserem Leben betreten, sei es im beruflichen, privaten oder auch beim Hobby.

Auch hier geht es uns besser, wenn anfängliche ,,Fehler“ nicht als solche, sondern als erste Schritte des Lernens angesehen werden und uns dies auch genau so vermittelt wird.

Unsere Kinder sind dabei noch weitaus sensibler und haben in den ersten Jahren mit den zahlreichen Lernprozessen eine immense Herausforderung zu bestehen.

Rund ums Baby: Genieße die vielen bezaubernden Momente der ersten Zeit

Es wird nicht alles eitel Sonnenschein sein in den ersten Monaten mit dem Baby im eigenen Heim.

Vor allem der nächtliche Schlafmangel macht so mancher Mutter zu schaffen. Doch bei jedem Zweifel, ob du mit jenem zurechtkommen kannst ist eines sehr gewiss:

Die wundervollen Momente, in welchen dich die Nähe zu deinem Baby für alles entschädigt was nun anstrengend oder als große Herausforderung erscheint, werden überwiegen.

Die große Voraussetzung dafür ist die, dass du dich auf jene Momente einlässt, ihnen den Raum und die Zeit gibst, die sie brauchen und einfach nur genießt.

Ganz sicher werden dafür auch das eine oder andere Mal deine Alltagsgeschäfte ruhen.

Doch ist eine nicht auf Hochglanz geputzte Küche ein Grund, dein geliebtes Baby nicht einmal einige Minuten beim Schlafen zu beobachten und dabei zu verinnerlichen, welch innige Beziehung da zwischen euch heranwächst?

Dies soll nicht heißen, dass sich alles nur noch rund ums Baby drehen muss und du alles andere ruhen lassen musst.

Jedoch sind es oft die kleinen Momente, die uns das Wunderbare eines Kindes so nah bringen und erst verstehen lassen, welches Wunder wir dort erleben.

Diese Momente dürfen einfach nicht im Alltagsstress untergehen, sie sind schlicht und einfach zu wertvoll.

Zu jedem Erziehungsratschlag, auch zu jenen dieses Artikels, wird es auf anderen Blogs oder in anderen Ratgebertexten Gegenmeinungen zu lesen geben.

Wir sind von unseren Tipps überzeugt und sie stehen auf wissenschaftlich fundierten Füßen.

Für einen Punkt gibt es jedoch nirgends eine Gegendarstellung oder andere Meinung, die auch nur im Ansatz ernst genommen werden könnte und zwar für den Rat, jede Sekunde mit dem eigenen Baby und Kind zu genießen.

Einen Tipp haben wir noch zu bieten, der für Mütter interessant sein kann, die sich noch eingehender mit der Thematik auseinandersetzen wollen.

Ein wirklich hörenswertes kostenloses Hörbuch über die hier beschriebene Thematik. Zu finden ist es unter folgendem Link: